Kokosöl Zahnpasta – Nie wieder Chemie im Mund

Zahnpasta schluckt man doch nicht

Allerdings kann unsere Schleimhaut im Mund die Inhaltsstoffe aufnehmen. Dreht man die Tube um und sieht die Inhaltsstoffe versteht man meist nur Bahnhof. Ich weiß noch, dass einem als Kind gesagt wurde, dass man aufpassen und die Zahnpasta nicht schlucken soll. Das kann ja irgendwie nix sein. Sie darf zwar in meinen Mund, aber nicht in meinen Bauch?

Zahnpasta stört die Mundflora

Herkömmliche Zahnpasta bringt das bakterielle Milieu, sowie den natürlichen pH-Wert im Mund aus dem Gleichgewicht. Es wird alles abgetötet, geblichen und entkräftet was geht, um das morgen- und abendliche Frischegefühl zu verspüren. Ohne dieses Gefühl fühlen sich die meisten Leute nicht sauber, was auch auf die Farbe der Zahnpasta zu übertragen ist. Weiß bedeutet für viele rein, sauber und sicher. Jedoch trügt der Schein leider. Wird die Mundflora gestört, so versucht der Körper gern an anderer Stelle in Krankheit auszubrechen. Jedoch nimmt man dies oft nicht wahr, da man versucht die Symptome zu beseitigen ohne jegliche Kausalität zur möglichen Ursache zu erkennen und dort anzusetzen. Allerdings ist das heutzutage ein grundsätzliches Problem, vor allem in der westlichen Welt denke ich.

Ich muss zugeben anfangs hatte ich ein mulmiges Gefühl die gewöhnliche Zahnpasta wegzulassen. Von Kind auf habe ich es drin, dass es das A und O ist, was ja auch richtig ist! Aber es hat nunmal immer die Zahnpasta aus der Tube dazu gehört. Irgendwann war es nicht mehr die süße rosa Krokodilzahnpasta, später wurde es der Minz- bzw. Mentholgeschmack der alles weggeballert hat.

Diese Zahnpasta schmeckt auch noch total lecker

Doch jetzt hat meine Zahnpasta wieder einen süßen Geschmack! Ja sie ist richtig lecker und auch noch gesund. Als ich sie das erste Mal gemacht habe musste ich mich ganz schön beherrschen sie nicht aufzuessen. Vor allem musste ich aufpassen sie nicht einfach zu schlucken beim Zähneputzen. Nicht falsch verstehen! Sie ist unschädlich und kann verzehrt werden, allerdings möchte man die Gifte und Ablagerungen durch das Zähneputzen entfernen und nicht weiter in uns führen.

Aber ich verwende nicht nur eine andere Zahnpasta, ich benutze schon seit einiger Zeit Bambus-Zahnbürsten. Sie bestehen wie es der Name schon sagt aus Bambus, welcher schnell nachwächst und kompostierbar ist. Die Borsten sind leider noch aus Nylon, aber das ist schon mal besser als die komplette Plastikzahnbürste vorher. Ich hatte bisher Bambus-Zahnbürsten der Marke Hydrophil. Ihre Produkte sind fair produziert und vegan. Man findet sie mittlerweile in vielen Biomärkten, sowie Unverpackt-Läden.

So jetzt aber zur Kokosöl-Zahnpasta.

Kokosöl als Hauptbestandteil meiner Mundhygiene

Das Rezept verwendet Kokosöl, welches antibakteriell, antifungal, antiviral und antiparasitär wirkt. Zusätzlich verwende ich Kokosöl zum Ölziehen direkt nach dem Aufstehen. Ich stehe auf und laufe zum Kokosölglas. Ich denke schon gar nicht mehr darüber nach, es ist schon komplett in meine Morgenroutine eingebunden. Danach spüle und „ziehe“ ich das Öl ungefähr 15-20 Minuten durch die Zähne. Es werden Essensreste, Beläge und Gifte gebündelt und danach ausgespuckt. Also auf keinen Fall runterschlucken! Sonst habt ihr die ganzen Giftstoffe, die man loswerden möchte, in euch. Denkt daran das Kokosöl unbedingt in den Mülleimer zu spucken und nicht ins Waschbecken, da es bei kühlen Temperaturen fest wird.

Xylit oder auch Birkenzucker wird aus verschiedenen Pflanzen gewonnen. Der Name Birkenzucker entstand dadurch, dass in Finnland vor allem Birkenrinde zur Herstellung des Zuckeraustauschstoffs verwendet wird. Er hat eine ähnliche Konsistenz wie Zucker, zergeht jedoch sofort auf der Zunge. Das Erstaunliche an diesem Zucker ist, dass er Karies vorbeugt und sogar reduzieren kann! Die Bakterien können keine schädlichen Säuren aus dem Zucker bilden.

Pfefferminzöl wirkt zusätzlich entgiftend und sorgt vordergründig für ein Frischegefühl.


Ihr benötigt für ein 200ml Glas:

  • 1 Teil Kokosöl
  • 1 Teil Xylit

einige Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

 

Vermische die Zutaten mit einer Gabel bis eine homogene Masse entsteht. Verwende zum Zähneputzen ca. einen halben TL selbsgemachte Zahnpasta. Am Anfang ist es etwas ungewohnt, da die Zahnpasta im Mund sofort flüssig wird und Gefahr läuft einfach wieder aus dem Mund zu laufen. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und hat den Dreh raus.

 

This Article Has 1 Comment
  1. Jasmin sagt:

    Liebe Kathrin,

    ich bin begeistert! Habe oft meine Zähne mit einem Kokos- /Nateongemisch geputzt. Auch nicht schlecht, aber in Kombi mit Birkenzucker ist es genial 😁

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und genieße die Zeit in Bali!

    Ich vermisse euch alle so sehr!

    Liebe Grüße

    Jasmin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*